Ein intimer Raum

Sexualität

Ein Raum zwischen Verfügbarkeit und Resonanz 

Sexualtität

Sexualität gehört zu den sensibelsten Bereichen des Menschseins. Umso belastender kann es sein, wenn dort Unsicherheit, Zweifel, Scham, Rückzug oder Konflikte entstehen. In der sexualtherapeutischen Arbeit geht es mir darum, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem offen gesprochen werden darf, ohne Bewertung und im eigenen Tempo.

Mich interessiert dabei weniger, wie Sexualität „sein sollte“, sondern vielmehr, wie ein Mensch seine Sexualität erlebt. Vielleicht macht es Sinn, darauf zu schauen, was verunsichert, was belastet oder schon seit längerer Zeit keinen guten Platz mehr im eigenen Leben hat. Vielleicht geht es auch darum, das eigene sexuelle Erleben besser zu verstehen oder einen anderen Zugang zu sich selbst zu finden.

Nicht selten zeigen sich in diesem Bereich auch frühere Erfahrungen, Scham, Unsicherheiten, innere Bilder von sich selbst oder unausgesprochene Erwartungen in Beziehungen. Manche Themen lassen sich schwer in Worte fassen oder wurden über lange Zeit eher verdrängt. Auch dafür soll hier Raum sein.

Sexualtität in Beziehungen

Oft zeigen sich in Partnerschaften Konflikte in der Sexualität. Dahinter steckt jedoch häufig mehr als nur ein „sexuelles Problem“. Es geht um Nähe und Distanz, um Verletzbarkeit, um Sprachlosigkeit, um unausgesprochene Wünsche oder auch um das Gefühl, nicht wirklich verstanden zu werden.

Für mich verfolgt Sexualtherapie kein starres Ideal davon, wie Sexualität sein sollte. Vielmehr geht es darum, einen eigenen und stimmigen Zugang dazu zu finden — ohne Druck, ohne Erwartungen und nicht nach den Vorstellungen anderer.

 

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